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    Vorsicht vor dem Energiemangelsyndrom

    Das Energiemangelsyndrom (EMS) ist kein Problem, das nur im Frühjahr auftritt, auch jetzt gibt es schon Fische die ihre Energiereserven verbraucht haben. Das EMS kann sich dadurch äußern, dass ein Fisch plötzlich auf der Seite liegt oder scheinbar leblos durch das Wasser treibt. Wenn man ihn mit dem Kescher berührt, kann er sich kurz aufrichten und normal schwimmen, aber nach kurzer Zeit beginnt er wieder sich auf die Seite zu drehen und sinkt zu Boden. Wenn Fische aufgequollen erscheinen und abstehende Schuppen haben,  ist dies ein weiterer Hinweis für einen Energiemangel. In diesem Fall hat der Fisch nicht mehr genug Energie, um das ständig in den Körper eindringende Wasser über die Niere auszuscheiden.


    Für diesen Energiemangel gibt es unterschiedliche Ursachen. Zum einen sind Tiere betroffen, die im Sommer und Herbst nicht genug Reserven anlegen konnten, zum Beispiel auf Grund längerer Krankheit. Aber auch große, dicke Weibchen können am EMS erkranken, da sie ihre Fettreserven bei den kalten Temperaturen nicht nutzen können.


    Helfen kann man diesen Tieren relativ einfach mit einer Salzzugabe und einer langsamen Temperaturerhöhung auf 12 Grad, am besten in einer Innenhälterung. Ebenso sollte den Tieren etwas leicht verdauliches Futter, zum Beispiel Honigsmacks oder gekochter Reis angeboten werden. Wichtig ist vor allem: Wenn die Innenhälterung vorbereitet ist, dann macht das Umsetzen eines erkrankte Koi keine großen Schwierigkeiten mehr.

     

    Mit freundlicher Unterstützung durch:

     

     

    Christine Lange