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Wie lassen sich nun zu hohe Nitritwerte im Winter kontrollieren?

In manchen Teichen kann es im Winter zu Problemen mit Nitrit kommen. Heute einige Tipps was Sie dagegen tun können. 
 
 
Sollten Sie während der Einlaufphase Ihres Teiches die beiden Wasserparameter Ammonium und Nitrit regelmäßig gemessen und dokumentiert haben, so wird Ihnen höchstwahrscheinlich aufgefallen sein, dass es deutlich länger dauert, bis Nitrit nachhaltig abgebaut wird als Ammonium. Und auch bei eingefahrenen Teichen kommt es weit häufiger zu Problemen mit Nitrit als mit Ammonium. Ob dies nun mit sensibleren Bakterienstämmen zusammenhängt oder sonst eine Begründung hat wissen wir nicht. Aber im Sommer wie im Winter sollte man darauf achten, dass man die Koi nicht mit allzu hohen Nitritwerten belästigt. Hier einige Tipps was Sie im Falle zu hoher Nitritwerte unternehmen können.
 
1. Arbeiten Sie mit Zeolith
Wie in der gestrigen News vorgestellt hat Zeolith als selektiver Ionenaustauscher die Fähigkeit Ammonium dem Wasser zu entziehen. Jedes Ammonium, dass im Wasser nicht mehr vorhanden ist, kann in Folge auch nicht zum Nitrit umgebaut werden. Das hilft zwar meist nicht effektiv um die Werte deutlich zu senken, kann aber einen weiteren, eventuell ungebremsten Anstieg des Nitrits verhindern. 
 
2. Wasserwechsel
Wasserwechsel bei zu hohen Nitritwerten (oder Ammonium) sind ein Phänomen. Selbst wenn man 50% des belasteten Teichwassers gegen Frischwasser austauscht, dauert es nicht lange (manchmal nur einige Stunden) ehe sich der alte Nitritwert wieder einstellt. Das lässt sich darüber erklären, dass die Biologie in Relation zum Fischbestand soundsoviel Nitrit in einer bestimmten Zeiteinheit produziert. Und selbst wenn der Wert durch den Wasserwechsel um die Hälfte fällt, wird sofort neues Nitrit nachgeschoben. Arbeitet man aber neben den Wasserwechseln gleichzeitig mit Zeolith, so reduziert man die Menge nach nachkommenden Nitrits, was dann auch zu nachhaltig niedrigeren Nitritwerten führt. Wie im Sommer sollte man auch im Winter beim Wasserwechsel auf Temperatursprünge achten. Diese sollten nach Möglichkeit nicht mehr als 1°C betragen. 
 
3. Aufsalzen
Ab Nitritwerten von 0,2 mg/l sollte der Teich auf zirka 0,2% aufgesalzen werden. Dies nimmt dem Nitrit die Fischgiftigkeit und hilft so den Koi auch in nitritbelastetem Wasser länger beschwerdefrei zu bleiben.
 
Ganz wichtig bei zu hohen Nitritwerten ist die tägliche Messung und Dokumentation, sodass man immer weiß, in welche Richtung sich das Problem entwickelt. Denn der Sprung von 0,2 mg/l auf 1 mg/ Liter kann mitunter innerhalb weniger Tage verlaufen.

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