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Warum wird im Winter gelbe Haut weißer?

Vielleicht haben Sie schon beobachtet, dass die Haut Ihrer Koi im Winter deutlicher weißer wird. Das hat einen Grund und eine Täuschung. 
 
 
Männliche Koi haben in der Mehrzahl aller Fälle keine so schöne weiße Haut wie es weibliche haben. Das ist genetisch so vorprogrammiert und daran lässt sich auch nicht sonderlich viel ändern. Anders sieht das bei weiblichen Koi aus. Denn selbst die weiblichen Koi, die als junge Koi eventuell noch ein gelbliches Weiß am Körper und ein sattes Gelb am Kopf haben, werden nach dem Erreichen der Geschlechtsreife zunehmend weißer, bis sie eines Tages mit dem Eintreten des Finishings dann schneeweiß werden. 
 
Doch beobachten viele Koiliebhaber im Laufe des Jahres, dass das Weiß ihrer Gosanke im Winter deutlich besser ist als im Sommer. Und dieses Phänomen ist keinesfalls kein seltenes, sondern betrifft eigentlich alle Koi weltweit. Der Grund, der diesen Effekt hervorruft, ist eigentlich banal: Farbverstärkendes Futter. Denn so wie die farbverstärkenden Substanzen, die dem Futter beigemengt werden, das Rot oder das Gelb deutlich in ihrer Ausprägung verändern können, so sind sie ebenfalls in der Lage, Fehlfarben zu intensivieren. So wird auch häufig beobachtet, dass gerade Koi mit einem sehr kräftigen Rot gleichzeitig eine gelbere Haut haben als Koi mit einem schwächeren Rot. Ein Beispiel dafür ist der zu dieser News abgebildete Sanke. Da aber Koi nur im Sommer über die intensive Fütterung größere Mengen Farbverstärker über die Nahrung aufnehmen, ist die Haut im Winter auch wesentlich gelber als im Winter während des Fastens. Das ist der eine Grund. Und zwar der, der den Koi betrifft. 
 
Ein zweiter Grund, weshalb Koi im Winter wesentlich weißer erscheinen als im Sommer, ist das Wasser. Denn selbst wenn Sie glauben, dass Ihr Wasser im Sommer glasklar und farblos ist, so ist es in Wirklichkeit doch eine recht gelbe Suppe. Dieses Gelb ist ebenfalls das Resultat von viel Futter und die stetigen Abbau- und Verrottungsprozesse, die fortwährend im Teich und Filter ablaufen. Im Winter aber, dann wenn sämtliche biologischen Prozesse deutlich verlangsamt ablaufen und die Koi praktisch nicht mehr gefüttert werden, wird das Wasser wirklich farblos. Und Koi, die im Sommer noch gelb und matt erscheinen, beginnen plötzlich schneeweiß zu strahlen. Aber spätestens mit dem Beginn der Fütterung im Frühjahr beginnt sich dieser Effekt wieder aus dem Teich zu schleichen und erst im nächsten Winter zurückzukehren. 
 
Übrigens setzen Züchter von Shiro Utsuri konsequent nur Futter ohne Farbverstärker ein. Denn diese haben schon lange erkannt, welchen negativen Effekt dies auf die weiße Haut von Koi hat.

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