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Drei Wege einen Teich abzudecken

Wer seinen Teich jetzt noch nicht winterfest gemacht hat, sollte sich so langsam sputen.

Ist Ihr Teich bereits abgedeckt und der Heizer auf eine Mindesttemperatur eingestellt? Gut, dann geht Sie die nachfolgende News nicht viel an. Oder vielleicht doch? Vielleicht entdecken Sie dennoch den einen oder anderen Gedanken, den Sie so vielleicht noch nicht hatten. Für alle anderen möchten wir nachfolgende drei häufig praktizierte Möglichkeiten aufzeigen, wie man einen Teich winterfest machen kann. 
 
1. Die Gewächshausabdeckung
Für manche Koiliebhaber ist die Winterabdeckung so wichtig wie der Filter oder der Teich selbst. Mittels statisch bestimmten Unterkonstruktionen aus Hartholz oder Aluminium werden an diesen Teichen über die kalte Jahreszeit praktisch Wintergärten aufgebaut. Die Seitenwände werden aus Gründen der Isolation und Lichtdurchlässigkeit meist aus Stegdoppel- oder -dreifachplatten gebaut. Und diejenigen, die auch im Winter viel Zeit mit Ihren Koi verbringen möchten, bauen das Ganze gleich so groß, dass es begehbar ist. Andere wiederum lassen die Konstruktion nur 20-30 cm über die Wasseroberfläche ragen. Alles ist möglich. 
 
Dass die Abdeckung selbst nicht auf der Wasseroberfläche aufliegt ist der große Vorteil dieser Abdeckungen. So haben die Koi bei einem eventuellen Strom- oder Pumpenausfall noch Luftreserven. Zudem können die Koi auch während des Winters vernünftig inspiziert werden und im Falle einer Krankheit interveniert werden. 
 
Größter Nachteil ist die Zeit für den Auf- und Abbau, die Lagerung während des Sommers und natürlich der Preis, der je nach Ausführung entsprechend hoch sein kann.
 
2. PE-Bälle
Der Vorteil von Teichabdeckungen mit PE-Bällen ist der schnelle Auf- und Abbau, die problemlose Lagerung, der hohe Isolationswert und, ganz wichtig, dass sich die Koi daran nicht verletzen können. Zudem passen Sie sich jeder Teichform an und man muss sich keine Gedanken über Schneelasten oder dergleichen machen. Nachteilig ist, dass die Koi während des Winters nur über Luken inspiziert werden können, die man sich auf die eine oder andere Art und Weise selbst konstruiert. 
 
Mit einem Preis von 79,50 Euro für 3,33 Quadratmeter sind sie zudem günstiger als die meisten anderen Abdeckungen.
 
3. Abdeckungen aus Styrodurplatten
Keine Frage: Styrodur ist was die Wärmeisolation angeht ein richtig gutes Material und sicherlich auch besser als die unter Punkt 2 beschriebenen PE-Bälle. Aus diesem Grund gibt es sicherlich auch nicht wenige Teiche die im Winter mittels 5-10 cm starken Styrodurplatten abgedeckt werden. Allerdings hat dies zwei Nachteile: Styrodurplatten sind zum einen starr und zum anderen an den Rändern scharfkantig. Somit können sich Koi beim Springen oder Scheuern verletzen. Vor allem Verletzungen im seitlichen Kopfbereich sind bei mit Styrodurplatten abgedeckten Teichen nicht selten. Zum anderen ist es bei Freiformteichen fast nicht möglich den Teich so abzudecken, dass die Platten stumpf aneinanderliegen. Die Öffnungen dazwischen mindern zudem die Isolationsleistung und es besteht hier immer die Gefahr, dass ein Koi beim Springen es zwar aus dem Wasser schafft, dann aber auf der Styrodurplatte selbst verendet. 
 
 

Aus unserer Erfahrung, und unserer Kunden, würden wir uns in Sachen Winterabdeckung immer für Punkt 1 oder 2 entscheiden.

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