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Wenn ein Koi bei 4 °C zur Oberfläche kommt, aber alle anderen in Winterruhe sind…

Dann ist das ein Zeichen, dass mit diesem Koi höchstwahrscheinlich etwas nicht stimmt. Entweder seine Energiereserven sind erschöpft und er beginnt ein Energiemangelsyndrom zu entwickeln. Oder es gibt ein Problem mit der Atmung, was meist bedeutet, dass die Kiemen erkrankt sind.
 
Besonders krank sind Koi, die in diesem Zustand keinen Fluchtreflex mehr haben und nur noch apathisch trieben. Diese Koi sollte man aus dem Teich fangen und vorsichtig in eine ausreichend große Wanne mit Wasser geben. Dann kann man den Fisch umdrehen und versuchen, unter die Kiemendeckel zu sehen. Sind größere verpilzte oder abgestorbene Stellen in den Kiemen erkennbar, sollte man das Tier einschläfern. Sehen die Kiemen noch gut aus, dann kann man ein Salzbad beginnen mit 20 g pro Liter für 10 Minuten. Wer eine Innenhälterung hat, der sollte den Koi dorthin bringen und SEHR langsam erwärmen, jedoch nur bis die Temperatur stabil bei 12 Grad liegt. Um dies zu erreichen, kann man ein Fenster öffnen oder mit kaltem Leitungswasser im Durchlauf versuchen, die Erwärmung zu bremsen. Das geht nur dann, wenn ein Überlauf am Becken vorhanden ist.
 
Viele Koi werden durch diese Behandlung bei einem Salzgehalt von 0,3% ( 3kg/1000 Liter) wieder munter - wenn man sie dazu bringen kann, ein wenig Weizenkeimfutter zu fressen, dann besteht Hoffnung darauf, den Patienten durchzubringen. Dass dazu optimale Wasserqualität gehört, sollte sich von selbst verstehen.
 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Sandra Lechleiter

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