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Costia

Wenn der Winter voranschreitet und die Kondition der Fische schwächer wird, dann sind Costia häufig die erst nachweisbaren Außenparasiten. Bei einer Wassertemperatur von 9 Grad oder darunter  sollte man jedoch noch nicht in Aktionismus verfallen. Costia sind winzig kleine Schwächeparasiten, die sich bei Störungen des Immunsystems massenhaft vermehren können. Da sie von der Schleimhaut leben, entstehen starke Hautrötungen bis hin zum Schleimhautverlust. Häufig klemmen die Koi die Flossen und sind völlig lustlos, manchmal taumeln sie auch durchs Wasser ähnlich wie beim Energiemangelsyndrom. Daher gibt es für den Costiabefall auch den Ausdruck „Taumelkrankheit“.
 
Behandelt werden Costia meist mit FMC, Acriflavin oder hohen Salzkonzentrationen. Sind die Wassertemperaturen noch unter 12 Grad, dann kann ein wenig Salz im Teich (1-2 kg/1000 Liter) und ein frisches Weizenkeimfutter den Ki sehr dabei helfen, die Wochen durchzustehen, bis 12 Grad erreicht sind. Denn FMC und Acriflavin sollte man erst dann anwenden, wenn dieser Tempertaturbereich sicher erreicht ist. Soll FMC zum Einsatz kommen, dann ist ein Wasserwechsel erforderlich, damit der Salzgehalt unter 0,1% oder unter 1 kg/1000 Liter beträgt. Auch wenn man glaubt, schon genug Wasser gewechselt zu haben, ist es empfehlenswert, den Wert vorher mit einem Salzmessgerät zu überprüfen.
 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Sandra Lechleiter

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