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Weiße Beläge auf der Haut im Winter

Die Schleimhäute sind ein Spiegel für die Wasserqualität ganz allgemein.

Die Zusammensetzung der Haut der Koi ist im Sommer und Winter manchmal sehr unterschiedlich. Eine Verdickung der Schleimhäute kann im Sommer (und Winter!) in Teichen beobachtet werden, die hohe pH-Werte aufweisen (pH-Wert über 8,5).

 

Daneben gibt es einen zweiten Grund für vermehrten Schleim und Trübungen der Schleimhaut. Das ist die Wassertemperatur. Es gibt Koi, die im kalten Wasser trübe(re) Schleimhäute bekommen, ohne dass jedoch Parasiten nachweisbar wären. Man kann diese Veränderung als eine Art von Schleimhauterkältung sehen, denn die Hautzellen ändern ihr Aussehen und zeigen im Mikroskop deutlich andere Zellstrukturen.

 

Parasiten, bzw. Bakterienbefall sind der dritte Grund für Schleimhautverdickungen. Die Infektion führt zur Abwehrreaktion, die eine vermehrte Schleimbildung nach sich zieht.

 

Nun muss man bei winterlichen Wassertemperaturen natürlich nicht gleich an Behandlungen denken. Auch wenn die Haut belegt ist, solange die Koi in Ruhe unten auf dem Boden sind oder normal zum Guter kommen, sollte man sie im Winter in Ruhe lassen. Und auch nicht gleich Salz in den Teich schütten. Dazu ist ab März noch Zeit genug.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Sandra Lechleiter

 

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