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Seuchenfreie Betriebe und Gebiete in der EU

Die EU erlaubt einem Zuchtbetrieb das Prädikat “frei von ….“, bzw. „seuchenfrei“ nur dann, wenn der Betrieb alle Fischjahrgänge über einen Zeitraum von fünf Jahren ein- bis zweimal im Jahr mit einer vorgegebenen, großen Probenzahl untersuchen lässt. Zusätzlich muss der Betrieb bestimmte Garantien geben, z.B., dass keine fischfressenden Vögel in die Anlage kommen können oder dass keine Fremdfische in die Wasserversorgung hineinkommen können. Auch der Zukauf von Fischen darf natürlich nur aus seuchenfreien Betrieben oder Gebieten erfolgen.

 

Zur Aufrechterhaltung des Prädikates muss danach ebenfalls jährlich ein etwas geringerer Probenumfang untersucht werden. Fazit: Mit einer regelmäßigen Überwachung und Probenahme sowie einem guten Biosicherheitsmanagement kann man im Laufe der Jahre tatsächlich die Seuchenfreiheit nachweisen. Dies ist in der EU in Bezug auf das Koiherpesvirus nur in ganz wenigen Gebieten für Karpfen erfüllt worden. „KHV-freie“ Koi nach den Spielregeln der EU kann man lediglich aus zwei Indooranlagen aus Israel kaufen. Dennoch gibt es natürlich auch in Japan Koizüchter, die seit vielen Jahren Koi liefern, bei denen kein KHV nachgewiesen wurde und regelmäßig untersucht werden. Daher kann man die Aussage „frei von KHV“ nach einigen Jahren mit gutem Grund auch für diese Koizüchter verwenden.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Sandra Lechleiter

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