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Gewitter - schlimm für Koi?

Gewitter gehen einher mit nennenswerten Schwankungen des Luftdruckes. Dies allein bedeutet Stress für den Organismus, nicht nur für uns Landlebewesen, sondern besonders für die Fische. Denn der Luftdruck beeinflusst direkt die Löslichkeit der Gase im Wasser, vor allem der des Sauerstoffs, des Kohlendioxids und Stickstoffs. Häufig wird man bei herannahenden Gewittern sehen, dass sich die Koi nach unten im Teich orientieren und nicht mehr fressen wollen. Auch kann Scheuern und Springen zunehmen.

 

Blitze schlagen während des Gewitters bevorzugt dort ein, wo hohe Gebäude und große Wasserflächen vorhanden sind. Im Gegensatz zu den Gebäuden kann man Koiteiche nicht mit einfachen Massnahmen vollständig gegen die Stromeinwirkung schützen. Kriechströme über die Erde hin zum Teich sind daher eine Gefahr für die Fische.

 

Auch das Donnern belastet die Koi: Ihr Seitenlinienorgan reagiert empfindlich auf kleinste Schwankungen des Wasserdruckes. Lauter Donner führt daher zu einer nennenswerten Beunruhigung der Fische und belastet ihr Nervensystem.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 

Sandra Lechleiter

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